14.02.11

Euro Kurs heute bei 1,3080 CHF wieder ein wenig schwächer


Der Eurokurs heute zum Schweizer Franken wird unter der Marke von EUR/CHF 1,31 gehandelt. Zum Wochenauftakt rutsche die europäische Gemeinschaftswährung regelrecht ab und so fiel die Euro Kursentwicklung in wenigen Stunden von 1,3201 auf 1,3056 CHF. Eine vergleichsweise schwache Industrieproduktion in der Euro-Zone untermauerte die Abwertung beim Eurokurs heute gegenüber dem Schweizer Franken.

So fiel die monatliche Produktion des verarbeitenden Gewerbes in den 17 Euro-Staaten von +1,4 Prozent auf -0,1 Prozent im Dezember 2010. Bereits in der Vorwoche veröffentlichten Zahlen für die Industrieproduktion der Bundesrepublik Deutschland hatten mit einem Rückgang von -3,4 Prozent enttäuscht. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone, Frankreich, fiel die Industrieproduktion von +2,3 Prozent auf +0,3 Prozent.

Aktuell wird die Euro Franken Kursentwicklung aus charttechnischer Sicht an einem heiklen Niveau gehandelt. Zwischen einem Eurokurs heute von EUR/CHF 1,3040-1,3070 befindet sich eine Unterstützung für die europäische Gemeinschaftswährung. An dieser Marke war die Euro Kursentwicklung mehrmals im Januar 2011 und Anfang Februar 2011 nach unten abgeprallt. Schließlich konnte der Euro das Niveau überwinden und damit wurde aus dem technischen Widerstand eine Unterstützung.

Aus technischer Sicht ist es wahrscheinlich, dass der Eurokurs heute den im Dezember 2010 eingeleiteten Aufwärtstrend fortsetzen sollte. Aktuell findet der Euro auch an der Trendlinie eine technische Unterstützung vor. Hinzu kommt, dass der 50-Tage gleitenden Durchschnitt eine Steigung signalisiert und damit ebenfalls für den Eurokurs und gegen den Schweizer Franken spricht.

Aktuell wirkt sich auf die Euro Kursentwicklung das Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel negativ aus. Wenn Anleger den Eindruck gewännen, dass die strukturellen Schwächen in der Eurozone nicht abgearbeitet werden würden, könnte der Eurokurs heute noch weiter unter Verkaufsdruck geraten. Zu dieser fundamentalen Schlussfolgerung kam der Abteilungsleiter für Devisen-Sales, Carl Forcheski, von der französischen Bank Société Générale laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg.