02.12.16

EUR/CHF-Ausblick: Halb bedrohliche Wahlentscheide

Verkaufen Sie alles, nichts sieht gut aus! So lautet das Motto an den Finanzmärkten. Aktien, Anleihen und vor allem Gold werden aus den Portfolios geschmissen. Aus den Schwellenländern sind in den letzten Wochen große Summen abgeflossen. Der Euro notiert vor Italiens Verfassungsreferendum und Österreichs Bundespräsidentenwahl bei 1,0750 Franken.

01.12.16

Hat der Euro sein Pulver bei 1,0815 Franken verschossen?

Der Eurokurs klettert mit 1,0815 Franken auf den höchsten Stand seit drei Wochen. Nach seinem Höhenflug südet sich die der Euro wieder bei 1,0750 ein. Die schwache Kreditvergabe in der Eurozone zeigt: Licht am Ende des Tunnels ist weiter nicht in Sicht. Hinzu kommt: Die Eurozone hat mit ihrem "Draghi Almighty" ein handfestes Integritätsproblem.

29.11.16

Es gibt noch Durchwurstel-Spielraum auf der Zeitachse

Noch ist der Euro nicht wachsweich. Er bekommt sogar ein wenig Wind unter die Flügel, nachdem die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Interventionen am Devisenmarkt offenbar zurückfahren konnte. Ob sich ein von Notenbankeinflüssen befreiter EUR/CHF-Kurs bei 1,0750 halten kann, bleibt abzuwarten. Der Italoexit ist eine Presseblase.

28.11.16

Es ist schwer, aber nicht unmöglich den Franken zu schwächen

Der Euro hat im Grunde genommen nur eine Chance gegen den Franken stärker zu werden, wenn sich die Schweiz einen dicken Schnitzer (z. B. bei der Masseneinwanderungsinitiative) erlaubt. Solange die Probleme in der Eidgenossenschaft im Vergleich zu denen in der Eurozone Miniaturformat haben, kommt der EUR/CHF-Kurs nicht auf die Beine.