29.04.16

Euro wird aus EZB-Haft entlassen: So reagiert der Franken

Klammheimlich entlässt die Europäische Zentralbank (EZB) den Euro in den freien Markt. Daraufhin kommt es zu einem kräftigen Anstieg des Euro-Dollar-Kurses von 1,08 Anfang März auf 1,1450 Ende April (+6,02%). Gegenüber dem Schweizer Franken klettert der Eurokurs von 1,08 auf 1,10 (+1,85%).

28.04.16

Österreichs Kurswechsel ermöglicht EUR/CHF-Anstieg

Aus heiterem Himmel bringt Österreichs Notenbankchef, EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny, eine Zinserhöhung ins Gespräch. Sollten die Zinsen im Euroraum steigen, wäre das zweifelsfrei eine gute Sachen für den Euro. Seine Ausgangslage würde sich gegenüber dem Schweizer Franken schlagartig verbessern. Aktuell notiert der Euro-Franken-Kurs bei 1,0970.

27.04.16

Erneut über 1,10 : Euro steckt Kopf nicht in den Sand

Die guten Nachrichten aus dem Euroraum nehmen Überhand. Dem Euro hilft das, sich bei 1,10 Franken zu befestigen. In Deutschland, Frankreich und Italien stehen die Zeichen auf Aufschwung. Auch in der Schweiz läuft es rund. Stimmen, den Euro-Franken-Kurs dem Spiel der freien Märkten zu überlassen, werden lauter.

26.04.16

So geht es mit EUR/CHF in den kommenden 8 Monaten weiter

Sind die Banken auf dem Holzweg oder kommt es noch zu einem Rückfall? Aktuell ist 1 Euro genau 1,10 Franken wert. Gemäß den Wechselkursprognosen von Morgan Stanley und HSBC wird der Euro-Franken-Kurs bis Jahresmitte auf 1,05 sinken. Infolge müsste die Schweizerische Nationalbank (SNB) auf massive Interventionen - wie zu Zeiten des Mindestkurses - umstellen.

25.04.16

Draghi und Yellen begehen grobes Foulspiel

Der Euro kann sich in Anbetracht zunehmender Ungereimtheiten nicht über 1,10 Franken halten. Die EZB gibt einer kleinen Imbissbude keinen Kredit, europaweiten Fast-Food-Konzernen aber schon. Das ist zweifelsfrei ein Widerspruch. China lässt seine Währung Yuan abwerten, um sich an der US-Notenbank (Fed) zu revanchieren.

24.04.16

EUR/CHF-Ausblick: Anstieg solange Kreditkanonen feuern

Der Schweizer Franken hat sich gegenüber Euro, US-Dollar und Britischen Pfund in den letzten Wochen abgeschwächt. Hervorzuheben ist der Anstieg des Euro-Wechselkurses von 1,08 auf 1,10 Franken. Mit der Eurozone ist die Schweizer Wirtschaft am engsten verflochten. Mit der chinesischen deutlich weniger. Gleichwohl treiben die Nachrichten aus China den Schweizern Schweißperlen auf die Stirn.