6.3.14

Die Ausgangslage für den Euro hat sich schlagartig verbessert

Der Kurs des Euros profitiert von dem Abklingen der Ukraine-Krise. Gegenüber dem Schweizer Franken steigt die Gemeinschaftswährung auf 1,2200. Die Gefahr eines Abdriften auf den Euro-Mindestkurs bei 1,20 Franken ist vorerst gebannt. Grünes Licht kommt nicht nur von der Krim. Auch die charttechnische Lage beginnt sich zu entschärfen.


Politische Beobachter sagen zwar mehrheitlich, dass bei der Ukraine-Krise keine Entspannung in Sicht sei. Jedoch wertet man es an den Finanzmärkten bereits positiv, dass sich die Lage in den letzten Tagen nicht weiter zuspitzte. Darüber hinaus hat Russlands Präsident Vladimir Putin eine kriegerische Auseinandersetzung mit der Ukraine so gut wie ausgeschlossen.

Unterdessen übersprang der Euro-Franken-Kurs eine wichtige Widerstandszone bei 1,2170-1,2180. Der Weg ist frei für einen Anstieg bis zu der 50-Tage-Linie, die derzeit bei 1,2250 liegt. Gelänge dem Euro diese Zunahme, würde er sich damit gleichzeitig aus der Gefangenschaft eines mehrmonatigen Abwärtstrends befreien, der am 8. Januar 2014 bei 1,2395 seinen Ursprung hat.

Der Euro-Dollar-Kurs notiert aktuell bei 1,3735, während das Devisenpaar Dollar-Franken bei 0,8880 liegt. Statistische Auswertungen der letzten Jahre zeigen, dass der EUR/USD fallen und der USD/CHF steigen muss, damit ein nachhaltiger Anstieg für den Euro in den Bereich 1,25-1,30 Franken möglich wird.

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