27.01.11

Euro CHF Entwicklung kraxelt 2011 weiter nach oben


Die Entwicklung des Euro Wechselkurs 2011 hat den Aufwärtstrend gegenüber dem Schweizer Franken fortgesetzt. So kletterte die europäische Gemeinschaftswährung deutlich über die Marke von EUR/CHF 1,29. Zuvor war die Wechselkursentwicklung auf 1,2825 gefallen. Aktuell steht der am 10. Januar 2011 bei einem Kurs von EUR/CHF 1,2434 eingeleitete Aufwärtstrend kurz davor die Marke von 1,30 zu überspringen.

So war der Wechselkurs bereits am 21. Januar und am 24. Januar über das psychologisch wichtige Niveau von 1,30 geklettert. Allerdings prallte die Euro Entwicklung an beiden Tagen an einem technischen Widerstand bei EUR/CHF 1,3070 nach unten ab. Darüber hinaus muss ein Widerstand bei 1,3160 durchbrochen werden, damit sich die positive Euro CHF Entwicklung 2011 weiter entfalten kann.

Aus fundamentaler Sicht rechtfertigt ein Abklingen der Schuldenproblematik im Euroraum die Aufwertung der Gemeinschaftswährung gegenüber dem Schweizer Franken Kurs. Der gemeinsame europäische Währungsraum erhielt einen deutlichen Vertrauensbeweis von internationalen Investoren. So konnte der Rettungsschirm durch die Platzierung von Anleihen mühelos fünf Milliarden Euro an den Fremdkapitalmärkten aufnehmen.

Die Anleihen, die mit der höchsten Bonitätsnote „AAA" ausgezeichnet sind und für welche unter anderem Deutschland, Frankreich, Österreich, die Niederlande, Finnland und Luxemburg haften, fanden reißenden Absatz. Die Nachfrage war neun Mal so hoch wie das Angebot, so dass theoretisch 45 Milliarden Euro hätten platziert werden können. Die aufgenommen fünf Milliarden fließen als erste Kredittranche nach Irland.

Charttechnisch signalisiert der sich drehende 50-Tage gleitende Durchschnitt Aufwärtspotential für die Euro Entwicklung 2011 zum Schweizer Franken. Nachdem die Durchschnittslinie bereits am 14. Januar 2011 bei EUR/CHF 1,2885 nach oben durchbrochen wurde, hat sich das Kaufsignal bestätigt. So verblieb die Euro Kursentwicklung darüber. Gleichzeit drehte sich der gleitende Durchschnitt und weist derzeit kein Gefälle mehr auf.