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16.10.13

Nach Kompromiss ist vor nächstem Streit

- Einigung im US-Haushaltsstreit
- Euro träge bei 1,2355 Franken
- Keine neuen Texas-Ted Märchen

Demokraten und Republikaner haben den US-Haushaltsstreit beigelegt. Der Kompromiss dürften bereits in den kommenden Stunden in Gesetzesform gegossen werden, so dass den USA am 17. Oktober nicht länger die Zahlungsunfähigkeit droht. Darüber hinaus fahren die Parlamentarier die öffentliche Verwaltung wieder hoch.

Der Kurs des Euros zum Franken reagiert gelassen auf die bevorstehende Einigung im US-Haushaltsstreit. Die Gemeinschaftswährung profitiert kaum von der steigenden Risikobereitschaft und einem Rekordhoch des Dax bei 8.861 Punkten. Der Eurokurs zieht im Verlauf des Handelstages minimal von 1,2340 auf 1,2355 Franken an.

Weil der texanische Senator Ted Cruz (Texas-Ted) ausschloss das Gesetzgebungsverfahren in die Länge zu ziehen, könnte es jetzt ganz schnell gehen. So wird wahrscheinlich erst das Abgeordnetenhaus abstimmen und danach der Senat. Folgendes wird sodann Präsident Barack Obama zur Unterschrift vorgelegt:
  • Das Erreichen der Schuldenobergrenze wird von dem 17. Oktober 2013 auf den 7. Februar 2014 verschoben.
  • Ein bis zum 15. Januar 2014 geltender Übergangshaushalt beendet vorerst den Shutdown.
Die Chancen stehen gut, dass es zu Beginn des nächsten Jahres wieder von vorne losgeht. Sodann könnten Demokraten und Republikaner um eine Verlängerung bis zu den Kongresswahlen am 4. November 2014 feilschen. Zu der Verabschiedung eines langfristigen Haushaltes, der auch die Ratingagenturen zufrieden stellen würde, wird es wohl erneut nicht kommen.