14.11.12

Was sagen die Devisenprofis zur Euro-Talfahrt auf 1,2033 CHF?

„EUR/CHF sank am Dienstag auf 1.2040. Wir glauben, dass sich die Märkte nun wieder der Zone nähern, bei der die Schweizerische Nationalbank wahrscheinlich den Mindestwechselkurs von 1.20 mit Interventionen verteidigen dürfte.
[…]
Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die Grenze bei 1.20 hält, und wir rechnen mit einer moderaten Abwertung des CHF auf 1.23 in drei Monaten“ (Credit Suisse, Währungskommentar 14.11.2012)

„Vor dem Hintergrund gestiegener Unsicherheiten an den Finanzmärkten, die hauptsächlich auf die Situation in der Eurozone zurückzuführen sind, fällt EURCHF unter 1,2050 zurück. Wir sehen auf absehbare Zeit wenig Spielraum für die Schweizerische Nationalbank von der Untergrenze bei EURCHF 1,20 abzurücken. (Reto Huenerwadel, UBS Ökonom, Reuters)


In Bezug auf die charttechnische Unterstützung bei 1,2035 schreibt die Zürcher Kantonalbank (ZKB): „Sollte diese nachgeben, ist der Weg bis 1,2010 offen. Die psychologische Marke von 1,2000 würde wieder in den Vordergrund rücken“. Ein Anstieg über 1,2055 sei erforderlich, um einen Aufwärtstrend wieder zu etablieren.

Wenn das Devisenpaar unter dem 200-Tage Durchschnitt bei 1,2043 schließt, würde es einen Sinkflug auf den Mindestkurs bei 1,20 favorisieren, meint die britische Bank Barclays.