17.4.12

Der Euro hat keine Erholung für seinen CHF Kurs parat: 1,2015


Am Devisenmarkt kann sich der Eurokurs gegenüber dem Dollar erholen. Das Devisenpaar steigt von EUR/USD 1,2995 auf 1,3120. Beim Währungskurs Euro Franken kommt davon nichts an. Die Kursentwicklung verharrt in Mikrobewegungen. Gegenüber dem Schweizer Franken fällt die Gemeinschaftswährung von 1,2022 auf 1,2015.

Euro-Bullen hoffen auf einen Impuls durch die Ernennung Thomas Jordans zum dauerhaften Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Nach Informationen der „Neue Zürcher Zeitung“ wird der Bundesrat morgen zusammentreten, um Jordan mit einem offiziellen Mandat auszustatten. Gleichzeitig dürfte der Bankrat in Abstimmung mit dem Bundesrat den freien Platz im Dreier-Direktorium besetzen.

Deprimierend aus dem Blickwinkel der Nationalbank ist, dass weder gute Konjunkturdaten noch sinkende Zinsen für spanische Staatsanleihen zu einer Abschwächung des Schweizer Frankens führen. SNB-Vize Jean-Pierre Danthine hatte sich bereits vor Wochen enttäuscht gezeigt, weil beim Eurokurs CHF nichts von der höheren Risikobereitschaft ankommt.

Die ZEW Konjunkturerwartungen für den Euroraum verbessern sich von 11,0 auf 13,1 Zähler. Analysten gingen für den Berichtsmonat April 2012 von einem Rückgang auf 10,7 Punkte aus. Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) herausgegebene Index für Deutschland steigt um 1,1 auf 23,4 Zähler.

Ein wenig Erleichterung macht sich derweil in Spanien breit. Die Zinskupons für zehnjährige Staatsanleihen fallen von 6,09 auf 5,89 Prozent. Bei der Platzierung von Staatspapieren mit Laufzeiten von zwölf und 18 Monaten können die Iberer mehr einnehmen als gedacht. So brachte man Kurzläufer im Wert von 3,18 Milliarden Euro unter das Anlegervolk. Geplant war ein Emissionserlös von drei Milliarden Euro.

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