03.09.15

Die 10 neuesten Prognosen: Wo steht EUR/CHF 2016?

Der Eurokurs notiert aktuell bei 1,09 Franken. Da ist noch Luft nach oben drin, sagen 6 von 10 Banken. Ein Geldhaus prognostiziert einen Anstieg des Euros auf 1,15 Franken. Es gibt mit einem erwarteten Wechselkurs von 0,95 aber auch einen Ausreißer nach unten. Im Durchschnitt sehen die Banken den Euro zur Jahresmitte 2016 bei 1,0860 Franken.


1) Euro steigt auf 1,15 Franken (VP Bank)
Im kommenden Jahr sollte die Zielmarke von 1,15 ins Visier genommen werden, sagt Bernhard Allgäuer von der liechtensteinische VP Bank. Es gebe aus ökonomischer Sicht kaum Argumente für eine erneute Aufwertungswelle des Franken.

2) Euro steigt auf 1,13 Franken (Erste Group)
Alles in allem wird der Schweizer Franken nach Einschätzung der Devisenexperten der Erste Group seine Überbewertung abbauen. Die Bank prognostiziert bis März 2016 einen Anstieg des Eurokurses auf 1,11 Franken und bis Juni 2016 auf 1,13 Franken.

3) Euro steigt auf 1,12 Franken (Deka Bank)
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) werde zum Schutz der heimischen Wirtschaft noch länger mit Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen einem zu starken Franken vorbeugen. Voraussetzung für einen nachhaltig schwächeren Franken bleibe die wirtschaftliche Erholung des Euroraums.

4) Euro steigt auf 1,10 Franken (UBS)
"Wir heben unsere Dreimonatsprognose für EURCHF auf 1,08 an (zuvor 1,03) und unsere Sechs- und Zwölfmonatsprognosen auf 1,10 (zuvor 1,05)", schreibt die UBS. Anleger würden sich zunehmend im Schweizer Franken verschulden und das Geld außerhalb der Schweiz investieren. Dadurch komme es zu frankenschwächenden Kapitalabflüssen.

5) Euro steigt auf 1,10 Franken (Raiffeisen Zentralbank)
Man gehe nicht davon aus, dass sich das jüngste Abwertungstempo des Schweizer Frankens ungebremst fortsetzen werde. Bis Jahresende rechnet Raiffeisen Research mit einer Gegenbewegung des Euros auf 1,05 Franken, gefolgt von einem Anstieg auf 1,10 Franken bis Juni 2016.

6) Euro steigt auf 1,10 Franken (Landesbank Hessen-Thüringen)
Die stabile Lage des Euroraums vermindere die Nachfrage nach Schweizer Franken. Aufgrund der sehr hohen Bewertung des Frankens und eines Zinsnachteils gegenüber dem Euro stehe eine Abwertung der helvetischen Währung ins Haus.

7) Euro sinkt auf 1,08 Franken (Credit Suisse)
Man bleibe bei einer taktisch neutralen Haltung für den Euro-Franken-Kurs. Der Anstieg des Wechselkurses dürfte begrenzt bleiben, da die Zinsdifferenz aufgrund der expansiven Geldpolitik der Europäische Zentralbank (EZB) eng bleibe.

8) Euro sinkt auf 1,07 Franken (Bayerische Landesbank)
Insgesamt erwartet man eine Seitwärtsbewegung des Frankens auf dem nunmehr schwächeren Niveau. Gemäß den Prognosen der Landesbank wird sich der Euro bis zum Sommer 2016 bei 1,08 Franken einpendeln und danach auf 1,07 Franken sinken.

9) Euro sinkt auf 1,05 Franken (St.Galler Kantonalbank)
Die jüngste Aufwertung des Euros zum Franken sei nicht nachhaltig. Sie stehe auf tönernen Füßen, weil die Geldpolitik der EZB stark expansiv bleibe und dem Franken seine Rolle als Fluchtwährung nicht so schnell abhanden kommen werde.

10) Euro sinkt auf 0,96 Franken (Commerzbank)
Den Euro würden anhaltenden Sorgen um die niedrige Inflation im Euroraum belasten. Hinzu komme die Gefahr, dass die EZB ihre Anleihekäufe noch ausweitet.