26.8.13

Die aktuellsten Schweizer Franken Prognosen der Großbanken

2012 klebte der Euro die meiste Zeit bei 1,20 Franken. In diesem Jahr löste er sich entschieden von dem Mindestkurs. So kletterte die Gemeinschaftswährung im Mai 2013 bis auf 1,2650 CHF. Die Schweizer Franken Prognosen für 2014 legen nahe, dass der Euro weiterhin Boden gutmachen wird. Zwei bedeutende Großbanken rechnen mit einem Anstieg des Euros auf 1,35 Franken.

Die Credit Suisse erwartet bis zum Juli 2014 ein Wechselkursniveau bei 1,31. Man rechnet mit Kapitalabflüssen aus der Schweiz im Zuge einer weniger starken Nachfrage nach "sicheren Häfen". Die Bayerische Landesbank ist weniger optimistisch. Sie sieht die Gemeinschaftswährung 1,27 Franken kosten im August 2014. Die Commerzbank erwartet den Euro zur Jahreshälfte bei 1,30.

Die Anzahl der Großbanken, die von einem anhaltend starken Franken ausgehen, ist gering. Zu ihnen gehört die Scotiabank. Das kanadische Geldhaus erwartet bis Mitte 2014 einen Wechselkurs von 1,24. Die Schweizer Franken Prognose der deutschen Postbank sieht den Euro zur gleichen Zeit ebenfalls bei 1,24 Franken.

Bei der französischen Société Générale und der britischen Barclays Bank ist der Glaube an ein Wiedererstarken des Euros am stärksten. Die beiden Universalbanken sagen für 2014 einen Anstieg des Euros auf 1,35 Franken vorher. Auch die Société Générale prophezeit, dass die eidgenössische Währung ihren Status als "sicherer Hafen" verlieren wird.

Für die Kritiker von Währungsprognosen ist das Gerede der Großbanken viel Schaumschlägerei. Im Grunde genommen lassen sich Wechselkurse nicht vorhersagen, weil die relevanten Parameter, die in einem Jahr den Kurs beeinflussen werden, noch gar nicht bekannt seien.

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