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08.10.16

IWF-Chefin avanciert zur gefährlichsten Bankerin der Welt

Wer die Ratschläge des Internationalen Währungsfonds (IWF) ernst nimmt, kann sich gleich die Kugel geben. Es handelt sich um eine zwielichtige Organisation mit Kreditgeschäft, geleitet von Europäern, die mit einem halben Bein im Gefängnis stehen. Seine Bosse zahlen keine Steuern. Schwerer wiegt, dass der IWF mit falschen Einschätzungen die Unsicherheit erhöht und die Finanzstabilität gefährdet.

In zwei Monaten muss IWF-Chefin Christine Lagarde wegen einer dubiosen Zahlung in Höhe von 403 Millionen Euro vor Gericht erscheinen. Ihr Vorgänger, Dominique Strauss-Kahn, sah die Haftanstalt Rikers Island in New York von innen. Für seinen Vorgänger auf dem Chefsessel des IWF, dem Spanier Rodrigo Rato, fordert die spanischen Staatsanwaltschaft wegen Geldwäschevorwürfen eine Haftstrafe von 42 Jahren.

Während Lagarde 467.940 US-Dollar pro Jahr nebst Zulagen von 83.760 Dollar absolut steuerfrei kassiert, fordert sie ohne rot zu werden die Griechen zum Steuerzahlen auf. Ein Faible hat die frühere Synchronschwimmerin dafür, mit apokalyptischen Prophezeiungen im Rampenlicht zu stehen. Mit ihren Brexit-Untergangsszenarien hat sie mal wieder voll daneben gelegen. Das bringt die Briten auf die Palme.

Zum Thema: IMF Chief Christine Lagarde Should Resign Immediately

In der Schweiz hat man die Parallelen des IWF zur FIFA offenbar längst erkannt. Und so unterließ es der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, die IWF-Chefin über die Aufhebung des Mindestkurses im Vorfeld zu informieren. Lagarde war sichtlich enttäuscht nicht zu denen zu gehören, die eingeweiht waren.

Der IWF spricht keine seriösen und fundierten Warnungen aus - so wie es beispielsweise die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel tut. Lagarde ist stattdessen zu einer Gefahr für die Finanzstabilität geworden. Dies zeigt die vom IWF vorgenommene Etikettierung der Deutschen Bank als "gefährlichste Bank der Welt" und die daraus entstandenen Erschütterungen an den Finanzmärkten.