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08.05.13

Trifft auch diese CHF Prognose der BayernLB ins Schwarze?

Die Bayerische Landesbank hat bisher mit die besten Schweizer Franken Prognosen abgeliefert. Offenbar sind die Münchener Devisenspezialisten dem Geheimnis, wie der Eurokurs CHF tickt, auf die Spur kommen. Momentan schreckt man nicht davor zurück eine negative Euro-Prognose abzugeben.

So rechnet die BayernLB bis Anfang August mit einer Rückwärtsentwicklung der Gemeinschaftswährung auf 1,22 Franken. Aktuell notiert der Eurokurs bei 1,2315 CHF. In den letzten Handelstagen war es zu einem Blitzanstieg gekommen, der im Fachjargon der Schweizer Großbank UBS unter der Bezeichnung "Dead Cat Bounce" (Hopser einer toten Katze) geführt wird.

Mit ihrer letzten Schweizer Franken Prognose auf Sicht von drei Monaten hat die Bayerische Landesbank ins Schwarze getroffen. So sagte man bis Anfang Mai einen Rückgang des Euros auf 1,22 CHF voraus. Die Europäische Zentralbank (EZB) fixierte den Referenzkurs am 2. Mai auf 1,2244.

Die BayernLB ließ sich von dem steilen Januar-Anstieg des Euros auf 1,2568 CHF nicht ins Boxhorn jagen. Im Gegensatz zu vielen anderen Banken, die ihre Euro-Prognosen seinerzeit deutlich nach oben schraubten, bewies man Weitblick.

"Mittelfristig dürfte der hoch bewertete Franken mit einer Konjunkturerholung in Deutschland und im Euro-Raum graduell abwerten (1,27 Franken in einem Jahr)", schreibt die Landesbank in ihrem aktuellen Monatsheft (Seite 4, unten).

Das Kursziel bei 1,27 soll nach Einschätzung der Devisenspezialisten bis Mai 2014 erreicht werden. Im Anschluss an den Rücksetzer auf 1,22 im August, rechnet die BayernLB mit einem graduellen Anstieg des Euros auf 1,24 (November) und 1,26 (Februar 2013).