9.4.13

Commerzbank rührt CHF Prognose 2014 bei 1,37 pro Euro nicht an

Es bleibt dabei. Gemäß der von der Commerzbank abgegebenen Schweizer Franken Prognose soll der Eurokurs in den kommenden 15 Monaten auf 1,37 Franken klettern. Bis Ende 2013 rechnen die Devisenspezialisten von Deutschlands zweitgrößter Bank mit einem Emporsteigen auf 1,30. Die Auswirkungen für Franken-Fremdwährungskreditnehmer wären dramatisch (im positiven Sinne).

Aktuell notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,2185 Franken. Das Devisenpaar befindet sich im Aufwärtsmodus, weil die Zinsaufschläge von italienischen- und spanischen Staatsanleihen abschmelzen. Damit sich die Vorhersage der Commerzbank bewahrheitet, müsste der Euro allerdings noch 15 Rappen (+12,43 Prozent) zulegen.

Traum-Szenario

Für einen Franken-Schuldner, der vor zehn Jahren zu einem Eurokurs von 1,50 CHF ein Darlehen im Gegenwert von 200.000 Euro aufnahm, ergäbe sich ein ideales Ausstiegsszenario. Bei dem derzeitigen Kurs von 1,2185 steht er mit 246.204 Euro in der Kreide. Abzüglich der Zinsersparnis von rund 25.000 Euro, liegt der Fehlbetrag bei 221.204 Euro.

Stünde der Eurokurs bei 1,37 CHF, läge ein solcher Kreditnehmer nach Berücksichtigung der Zinsersparnis bei 193.978 Euro. Ein Plus von gut 6.000 Euro stünde zu Buche.

Nun konvertiert der Franken-Schuldner seinen Kredit in eine Euro-Finanzierung mit garantierten 2,9 Prozent Zinsen auf zehn Jahre. Weil die Europäische Zentralbank (EZB) auch im nächsten Jahr die Geldschleusen weit geöffnet hat, sichert sich der Häuslbauer zugleich den Vorteil in einem Niedrigzinsumfeld zu konvertieren.

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