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13.03.13

Raiffeisen Bank hübscht fade CHF Prognose ein bisserl auf

Die hinken mit ihren Schweizer Franken Prognosen immer ein wenig hinterher. Wenn sich der Eurokurs dann einmal bewegt hat, werden die Ausblicke im Nachhinein angepasst. Die Rede ist von der österreichischen Raiffeisen Bank. Sie sagt inzwischen bis zum September einen Anstieg der Gemeinschaftswährung auf 1,25 Franken vorher. Das war nicht immer so.

Raiffeisen Research, "Fokus FX", Ausgabe 51/2012, 18.12.12

Im Dezember, wenige Tage vor Weihnachten, prognostizierten die Devisenspezialisten von Raiffeisen Research für September ein Wechselkursniveau des Euros bei 1,21 Franken. Nun hat man offenbar vor dem Hintergrund der Geschehnisse im Januar, als der Eurokurs in wenigen Tagen von 1,2084 auf 1,2568 CHF kletterte, eine Anpassung vorgenommen.

Raiffeisen Research, "Fokus FX", Ausgabe 05/2013, 05.03.13

Das nachträgliche Anpassen von Wechselkursprognosen ist in der Branche vollkommen normal. Wenn neue Informationen verfügbar sind, wäre es gerade zu töricht an seinen alten Voraussagen aus plumper Sturheit festzuhalten. Wer allerdings ständig nach oben oder unten revidiert, muss sich schon fragen lassen, ob die verwendeten Vorhersagemodelle die Richtigen sind.

Es gibt auch Banken, die den Euro-Blitzanstieg auf knapp 1,26 CHF richtig vorhergesagt haben. Die aktuellen Prognosen solcher Währungsspezialisten sind besonders aufmerksam zu verfolgen. Auch tollkühne Prognosen, wie die der Saxo Bank bei EUR/CHF 0,95 oder die der Commerzbank bei EUR/CHF 1,37 sollte man im Auge behalten.