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30.01.13

Der Schweizer Konjunktur genügt ein Eurokurs unter 1,25 CHF

Der Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken driftet ab. Am Mittwochnachmittag fällt die Gemeinschaftswährung von 1,2462 auf 1,2378 Franken. Die Euro-Rallye findet ein vorzeitiges Ende. Darüber hinaus signalisieren Konjunkturdaten aus der Alpenrepublik, dass die Schweiz eine weichere Währung nicht verdient hat.

Am Ende des zurückliegenden Jahres zeigten sich die Schweizerinnen und Schweizer konsumfreudig. Das UBS Konsumindikator kletterte von 1,23 Zählern im November auf 1,34 Zähler im Dezember. Die robuste Binnenkonjunktur wird 2013 maßgeblich dazu beitragen, dass die Schweizer Wirtschaft voraussichtlich um rund ein Prozent wächst, während die Eurozone nach der Prognose des Internationalen Währungsfonds um 0,2 Prozent schrumpfen dürfte.

Wegen einer verhaltenen Wirtschaftsentwicklung zu Jahresbeginn sank das KOF Konjunkturbarometer von 1,29 auf 1,05 Punkte. "Im Bausektor ist die Situation nach wie vor gut. Die Impulse des inländischen privaten Konsums auf die Schweizer Konjunktur dürfte in der nahen Zukunft weiterhin positiv sein", berichtet die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich.

Charttechniker haben die Doppel-Top-Formation im Blick. Ein Verkaufssignal wurde in der letzten Nacht zwar nicht nicht erzeugt, weil der Schlusskurs des Euros mit 1,2429 CHF über der technischen Unterstützung bei 1,2410 CHF lag. Morgen um 1:00 Uhr MEZ könnte es dem Eurokurs jedoch gelingen mit einem Schlusskurs unter 1,24 CHF die Aufwertungsphase der Gemeinschaftswährung abzuwürgen.

Darüber hinaus könnte das Monatsende eine mögliche Talfahrt intensivieren. Institutionelle Investoren dürften ihre Positionen abgleichen und Euro-Buchgewinne realisieren. Der Eurokurs startete am 2. Januar bei 1,2080 Franken in das diesjährigen Handelsgeschehen.